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1868 im Ural in Rußland gefunden, stieg der Demantoid
schnell zum Star der Farbedelsteine auf und war dank seiner
Verwendung durch den Jewelier Fabergé zu dieser Zeit sehr
bekannt. Nach den Weltkriegen verlor sich seine Spur und es
tauchten nur noch vereinzelt Steine in Schmuckstücken oder
bei Sammlern auf. Es wurden zwar später auch in anderen
Teilen der Welt vereinzelt Kristalle gefunden, aber an die
Pracht der russischen Steine reichten diese nicht heran.
Dies änderte sich erst in den 90ern, als in Namibia erstmals
Demantoide entdeckt wurden.
Namibischer Demantoid
wurde - wie so häufig - zufällig von Einheimischen
entdeckt. Ein Hirte fand die Rohkristalle im Gebiet des Erongo Gebirges und ließ sie von Experten überprüfen. Damit
startete die Jagd auf die namibischen Demantoide. Die Farben
in Namibia reichen von leuchtendem Gold-Braun, über nahezu
gold-gelb bis hin zu sattem Grün und bläulich Grün. Zudem
enthalten sie im Gegensatz zu den russischen Steinen keinen sog. "horse tail"
- die
kleinen kristallinen gelb-goldenen Einschlüsse -, die einen "Russen"
verraten.
Viele
der in Namibia gefundenen Demantoide stammen aus der Gegend
der Farm Tubussis, welche am Rand des Erongo Gebirges liegt. Weitere Fundstellen
in der Welt sind heute z.B. Madagaskar, Rußland, der Iran
und Pakistan. Die wirklich wertvollen Qualitäten kommen
heute jedoch aus Namibia und Rußland, wo noch vereinzelt
Kristalle gefunden werden.
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